Samstag, 31. Januar 2026

Meine 5. Kalenderwoche 2026

"Die… deren Taten euch auf der Seele lasten 
und die euch das Herz immer wieder brechen, 
pumpen wahnwitzig viel Energie und Milliarden 
in Dinge hinein, damit ihr abstumpft. 
Sie fluten die Welt mit Shit. 
Denn sie möchten nichts mehr, als dass ihr resigniert. 
Dass ihr fatalistisch euren Glauben in das Gute verlieren 
und eure Mitmenschen hassen sollt."
Nic Hildebrandt
"Mein Heimatland ist derzeit in den Händen 
einer korrupten, inkompetenten und verbrecherischen Regierung."
Bruce Springsteen
"I’m convinced we all died in 2020 and this is hell."
Daniel Nachum
"Wer zuerst lügt, hat den Vorteil im Netz."
EMS


Nach einer unangenehm schlaflosen Nacht kam ich am letzten Samstag nur schlecht in die Gänge und somit nur am Nachmittag zum Einkauf. Anschließend war ich gut durchgelüftet ( wieder knapp 6°C Höchsttemperatur ) und habe meine große Lade mit allerlei Nützlichem wie Plunder aufgeräumt. Um Struktur hineinzubringen, hatte ich mir kleine Kästchen aus Bambusholz gekauft. Anschließend habe ich noch meine Arztrechnungen saldiert. Und unvermutet war die Laune auf einmal besser.


Am Sonntag kam die Nachbarin von rechts nebenan mit sonnigen Blümchen vorbei und wir haben eine Stunde drinnen geplauscht. Nach dem Mittagsimbiss bin ich dann doch nach draußen, zum Friedhof, auch wenn sich meine Hoffnung auf Sonne nicht erfüllt hat.



Dafür fängt die Zaubernuss im Bestattungsgarten an zu blühen.


Der Schneeball/Viburnum tinus bringt auch etwas Farbe in die winterliche Tristesse. Meine Schwester machte mich darauf aufmerksam, dass die Luftqualität bei uns derzeit mäßig bis ungesund für sensible Menschen ist. Da bin ich froh, so eine "grüne Lunge" zum Spazierengehen zu haben! Kalt fand ich es nicht ( max. 2°C ); ich hab nicht mal die Handschuhe angezogen. Es herrschte ja auch absolute Windstille.




In der zurückliegenden Woche waren jetzt mal die Violin- statt der Pianokonzerte dran. Da bin ich ja den ollen "Schlachtschiffen" der Klassikszene mehr als verbunden, vor allem gespielt vom in Köln lebenden Geiger Frank Peter Zimmermann, den ich öfter in der Philharmonie gehört habe, als ich noch ein Abo mit meinem Mann selig hatte. Zimmermann ist so ein uneitler, nicht von Äußerlichkeiten angetriebener Virtuose, der keinen Wert auf Show, Glanz & Glamour legt, sondern auf Substanz setzt. Das gefällt mir und das höre ich.

Da war zunächst mal Beethovens Konzert für Violine und Orchester in D-Dur op. 61, dann Mendelssohns Konzert für Violine und Streichorchester in e-Moll op. 64. Und um das Kleeblatt komplett zu machen, höre ich des weiteren noch Bruchs 1. Violinkonzert in g-Moll, op. 26 ( die YouTube-Aufnahme ist jetzt nicht so perfekt ). Ganz neu in "meinem Repertoire" ist Zimmermanns Aufnahme von Bartóks Violinkonzert No.1, Sz. 36 aus dem Jahr 2022. Das ist dann schon eine klitzeklein bisschen weniger gefällig, da musste auch ich mich zunächst einhören.



Durch glückliche Zufälle habe ich Hirschmedaillons bekommen ( nein, ich bin keine Vegetarierin, esse aber eher selten Fleisch ) und mir damit ein Sonntagsessen wie bei Muttern vor mehr als zwanzig Jahren bereitet. Es war ein Genuss, besonders & vor allem auf dem Hintergrund der Erinnerungen an sie, eine exzellente Köchin mit K.u.K.-Wurzeln.

Montagabend wieder Aquafitness. Blöd, dass ich immer noch im Dunkeln hinfahren muss. Noch blöder, wenn der Bus nach Hause ganz ausfällt. Aber es war letztendlich wieder ein schönes Gemeinschafts-Erlebnis, so mit den anderen Frauen & unserem Quotenmann.



Gelesen habe ich natürlich auch täglich. Ohne Literatur fehlt mir was. Masateru Konishi und sein Roman "Die Bibliothek meines Großvaters" ist jetzt nicht so ein anspruchsvolle Lektüre gewesen, aber unterhaltsam und wurde abgelöst von "Die geheime Macht der Düfte" von Robert Müller-Grünow ( mehr dazu am kommenden Montag ). Das war quasi ein Muss nach dem Besuch der Ausstellung in der Vorwoche. Bei mir duftet es immer nach "Mandarine rot" aus meinem Diffuser - mein unumschränkter Stimmungsaufheller!

Hobbymäßig habe ich wieder genäht: einen simplen Jersey - Anzug für die jüngste Enkelin, der die Basis für ihr Faschingskostüm werden soll.



Mein Zahnarzt versuchte mich in dieser Woche zur Frühaufsteherin zu erziehen.🤣 So ein Menschengeknubbel an & in der U-Bahn in solch früher Stunde bin ich gar nicht mehr gewohnt...



Ich hab mir dann ein wenig Winter von der Tochter geborgt, die wieder eingeschneit ist, während hier das Thermometer bei 2°C stehen geblieben ist. Statt mit Schneebällen habe ich mich mit kleinen Windbeuteln "beworfen".

Es gab für mich in dieser Woche unzählige ( fast zu viele, da verstörend ) bemerkenswerte Web-Fundstücke. Ich lege euch die Analyse der politischen Lage in den USA durch Bernie Sanders ans Herz. Und  den Gastbeitrag von Timothy Snyder in der SZ. Und wer noch mag, hört sich noch Bruce Springsteen mit "Streets of Minneapolis" an...

Erneut ist also ein Mensch von zwei Männern der US-Grenzschutzbehörde CBP im Zuge der Abschiebepolitik des amerik. Präsidenten erschossen worden. Zehntausende gehen darum landesweit täglich auf die Straßen. Die Regierung verdreht die Faktenlage, obwohl gut dokumentiert, inzwischen auch durch einen Untersuchungsbericht, in dem keine Rede mehr davon ist, dass Alex Pretti nach seiner Waffe gegriffen hat.
Das waren zuletzt so Tage, an denen frau nicht nur kurz schluckt, sondern sich die Lust am Leben auf und davon macht. Jeder Tag vermochte - und vermag immer noch - sich zu einem Alptraum zu entwickeln. Nicht nur wegen der Brutalität, sondern wegen der Geschwindigkeit, in der die von der Politikwissenschaft und von der Publizistik gern als älteste moderne Demokratie bezeichneten Vereinigten Staaten umgekrempelt werden. Der 47. Präsident der USA ist die größte Gefahr seit Hitler. Seine Worte & Taten erinnern an die Logik des Totalitarismus unter diesem wie unter Stalin. 

Er ersetzt Rechtsstaatlichkeit durch persönliche Tyrannei. Es ist nämlich nicht amerikanisches Recht, eine Stadt wegen ihrer Politik anzugreifen oder ihre Straßen mit Bundesbeamten zu überschwemmen, um Informationen über die Wähler eines Bundesstaates zu erhalten. Menschen, die das Gesetz vollstrecken, tragen keine Masken und dringen nicht willkürlich in fremdes Eigentum ein, greifen nicht an, schlagen nicht zu und töten nicht nach Belieben. 

Frau kann es nicht oft genug sagen: Die demokratische Gesellschaft steckt seit 1945 in ihrer größten Krise. Und allzu weit weg von uns ist das auch nicht.

Die Vordenker & Anhänger dieses Autoritarismus sind auch in Europa gut vernetzt. Globale Tech-Milliardäre mischen sich ein, werben in Deutschland für Parteien und helfen dabei, extreme Positionen salonfähig zu machen. Auch bei uns im Land geht es nicht mehr nur um Parolen, sondern um Strategien, Behörden und ganz konkrete Pläne.Wir haben also Druck von außen wie von innen.

In Brandenburg diskutiert eine Abgeordnete der Blaunen öffentlich mit S*llner über "Remigration". Sie stellt in den Raum, ob "wir wirklich 82 Millionen Menschen in diesem Land" brauchen oder "nicht erstmal 60 Millionen ausreichen". In Bayern fordert man gleichzeitig eine eigene Abschiebepolizei. Die Eiskönigin der Blaunen hat es ja schon im Bundestag gesagt: "Wir haben immer das gefordert, was Donald Trump heute umsetzt.

Wenn ein Schiff zu sinken droht, dann sollte man/frau schnellstens den Kapitän wecken. Fraglich, ob uns das noch gelingt. Save our souls...

                                                                       


Verlinkt wieder mit dem Samstagsplausch, mit "Niwibo sucht Weiß im Januar", den Glücksmomenten bei Annette/ Augensternweltdem Mosaic Monday und den "Sonntags Top Sieben" bei Anita

Freitag, 30. Januar 2026

Friday - Flowerday #5/26


Ich mag noch nicht in den Abgesang auf den Winter einstimmen.
Und:
Meine Floristennachbarn sind noch im Urlaub.
Deshalb sind die dekorativen Baumwoll-Schneebälle noch nicht weggeräumt.


Über dem Baumwoll-Arrangement thront 
eine wunderschöne weiße Lilie aus dem Blumen-Supermarkt.



Und so schaut es insgesamt aus:


Bon week-end!

                                         

Und hier geht's zur Linkparty: 

You are invited to the Inlinkz link party!

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Donnerstag, 29. Januar 2026

Monatscollage Januar 2026

Gestartet bin ich in diesen
"meinen" Monat
mit einer schönen Zeit
mit meiner Tochter,
einigem Schnee, 
einer Feier mit
liebenswürdigen Menschen,
gefolgt vom
Wiedersehen mit
Schwester,
Bruder,
Schwägerin,
dem Freund des Herrn K.
und weiteren
Menschen,
die mir nahe sind,
auch in der
Bloggerwelt.
Dafür sage ich euch an dieser Stelle noch einmal
Erinnerung,
Kunst,
Kultur
taten mir gut.

So eingewoben in ein Netz,
geknüpft mit
zutiefst menschlichen
Wesen,
kann frau
überwintern
in einer Welt,
die mich oft nur noch
erschüttert.

Elf Bloggerinnen
haben sich wieder
mit einem Beitrag zu


verlinkt -
euch ein herzliches Dankeschön!

                                                          



Unsere Monatscollagen sammelt auch in diesem Monat wieder die_birgitt.